Melke Cetin führt drei Firmen: die Ipunkto GmbH (SEO-Agentur), die The Models GmbH (Modelagentur) und The Hostess (Hostess- und Event-Service). Zusammen rund 15 Mitarbeiter, gemeinsame Räume, gemeinsame Technik. Jede Firma hat ihre eigene Domain, eigene Adressen, eigene Kunden.
Im März 2026 haben wir die IT über alle drei Firmen aufgenommen. Nicht drei einzelne Prüfungen, sondern eine über den ganzen Verbund. Das war die Entscheidung, aus der alles Weitere folgte.
Was wir dabei fanden, ist typisch für Unternehmer mit mehreren Firmen: Die Probleme saßen nicht in den einzelnen Firmen. Sie saßen zwischen ihnen.
Mails, die tagelang unterwegs sind
Eine Kollegin schreibt der anderen eine Mail. Beide sitzen im selben Haus, zwei Räume weiter. Die Mail kommt erst drei Tage später an.
Das war kein Einzelfall. Zwischen zwei der drei Firmen brauchten Mails regelmäßig Tage. Innerhalb jeder Firma lief alles einwandfrei, aber sobald die Mail die Firmengrenze überschritt, wurde sie langsam.
Der Grund: Zwei unterschiedliche Mail-Systeme, die sich gegenseitig nicht kannten. Das eine System hielt das andere für unsicher, schickte jede Mail durch Prüfschleifen, verschob sie in Spam-Ordner. Keine der beiden Firmen hatte ein technisches Problem, aber zusammen hatten sie eins.
Wir haben beide Systeme auf einen gemeinsamen Nenner gebracht. Seitdem gehen Mails zwischen allen drei Firmen durch wie intern. Mehr dazu im zweiten Artikel: Mail-Systeme, acht Symptome, eine Ursache.
Ein Speicher für alle drei, bis er ausfällt
Die Sicherung lief automatisch und doppelt. Jede Firma hatte ihr Backup. Aber alle drei Firmen speicherten ihre laufenden Daten auf einem zentralen NAS.
Fällt das aus, stehen nicht eine, sondern alle drei Firmen gleichzeitig. Und niemand hatte ausgerechnet, wie lange.
Bei der Aufnahme haben wir geprüft: Wie lange dauert es, bis das Backup zurückgespielt ist? Welche Daten fehlen zwischen letztem Backup und Ausfall? Was passiert, wenn das Gerät selbst kaputt geht, nicht nur die Festplatte?
Die Antworten standen in keinem der drei Einzelsysteme. Sie standen erst da, als wir den Blick über alle drei Firmen gelegt hatten. Details zur Backup-Struktur im ersten Artikel: NAS-Backup, das muss tragen.
Was zwischen den Firmen liegt
Bei einem Verbund entstehen die meisten Probleme nicht in einer Firma. Sie entstehen zwischen ihnen. Drei Fragen zeigen schnell, wo:
Welche Technik nutzen alle Firmen gemeinsam? Speicher, Sicherung, Internet, Mail, oft läuft mehr über gemeinsame Systeme als auf den ersten Blick sichtbar.
Was passiert, wenn genau die ausfällt? Nicht theoretisch, sondern konkret: Wie viele Stunden Arbeit fehlen? Welche Aufträge können nicht bearbeitet werden? Bei drei Firmen multipliziert sich der Ausfall.
Wer schaut sich das Ganze an? Wenn jeder Dienstleister nur seine eine Firma kennt, sieht niemand die Nahtstellen. Das Problem wird erst sichtbar, wenn man alle drei Firmen zusammen prüft.
Genau das haben wir im März gemacht: Ein IT-Audit über den ganzen Verbund, nicht drei Einzelprüfungen. Die Abarbeitung danach folgte nicht der Lautstärke, sondern der Wirkung: Zuerst die Nahtstellen, dann die Einzelsysteme.
Eine Stimme aus dem Verbund
Hazar Akin von The Hostess schreibt in ihrer öffentlichen Google-Bewertung:
„Die Zusammenarbeit mit KaBaKa war mega unkompliziert und die Preise fair. Kenneth hat uns sehr gut beraten, danke!”
Das ist die Kurzform. Die längere: Wir haben uns angeschaut, wo die drei Firmen zusammenhängen, wo sie getrennt laufen sollten und wo nicht. Dann haben wir abgearbeitet, was am meisten trug, ohne dass jemand dreimal denselben Dienstleister erklären musste.
Ein Ansprechpartner für alle drei
Wer mehrere Firmen führt, hat nicht mehrfach dieselbe IT. Er hat eine IT mit Nahtstellen. Die findet man nicht, indem man jede Firma einzeln prüft. Man findet sie, indem man alle zusammen anschaut.
Dafür braucht es keinen großen Dienstleister. Es braucht jemanden, der alle Firmen kennt, statt drei Teilbilder. Genau das ist Ihr IT-Partner: ein fester Ansprechpartner, der den ganzen Verbund im Blick hat.
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